„Hoffnung ist keine Strategie – strategische Ignoranz hingegen gleicht Ideologie.“
Dies wird bei strategischen Grundsatzentscheidungen wie (Buy-side) #MergersAcquisitions besonders deutlich und führt in jedem zweiten Fall nicht nur zum Scheitern, sondern regelmäßig auch zu massiven Wertverlusten. Das liegt nicht nur daran, dass strukturell „überzahlt" wird, sondern auch daran, dass Markt- und Synergiepotenziale nicht kritisch hinterfragt und Due Diligence Ergebnisse nicht konsequent und unverzüglich in der PMI Phase angegangen werden.
Dass dies vor allem für Aufsichts- und Beiräte von besonderer Relevanz ist, ergibt sich aus der gesamtschuldnerischen und persönlichen Haftung.
M&A als strategisches Werkzeug
Wie M&A im aktuell herausfordernden Umfeld dennoch, und gegebenenfalls besonders, gelingen und als strategisches Werkzeug zur Transformation, zum Angriff oder zur Abwehr und zur Wertgenerierung (für #FamilyEquity und #PrivateEquity) genutzt werden kann, und wie ein effizienter #GovernanceProzess im Kontext von limitierten Entscheidungssituationen im M&A Prozess sichergestellt werden kann, ist Kern der Diskussion im Rahmen meines Lehrgangs zum „zertifizierten Aufsichtsrat und Beirat" an der Steinbeis Augsburg Business School.
Neue digitale Tools und KI in der Due Diligence
Neben dem „alten Handwerkszeug" wird die Nutzung „neuer digitaler Tools" in M&A und Due Diligence Prozessen immer wichtiger, und hier nicht nur vergangenheitsorientierte Verfahren, sondern vor allem zukunftsorientierte Prognoseverfahren durch #KI. Denn besonders aus der #CLevel und #Aufsichtsratsperspektive wird das „kritische Hinterfragen und Überprüfen" von vermeintlichen Strategien, Markttrends und Rechercheergebnissen, die Entscheidungsvorlagen zugrunde liegen, von zentraler Bedeutung. Genauso wie Checks and Balances des Managements durch die Aufsicht.
Case Study: KI gegen Informationsasymmetrien
Welch entscheidende Rolle die KI bei der Überwindung von Informationsasymmetrien und der Mitigation von Principal Agent Problemen im deutschen, familiengeprägten Mittelstand künftig spielen wird, wurde im Rahmen der Case Study eindrucksvoll deutlich. Eine erste, umfassende Analyse und indikative Bewertung eines potenziellen Zielunternehmens und potenzieller Red Flags gelang in unter zehn Minuten, mit erstaunlich belastbaren Ergebnissen, gefolgt von einer spannenden Board Diskussion.
Dank an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Ich bedanke mich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren wertvollen Beitrag aus ihrer jeweiligen C-Level Praxis, ihre Energie und ihre Leidenschaft für die konstruktive Diskussion.
Ich wünsche Ihnen allen erfolgreiche Mandate und gute unternehmerische Entscheidungen!
Tanja Schmuck, Erik Mohr, Matthias Müller, Dr. Jan Behrendt, Monika Humbaur, Marcel Wieczorek, Maximilian Schwarz, Thomas Pickel, Yvonne Prang, Roland Winkler, Bernd Stopper, Christian Renner und Carola Schuler.
Mein besonderer Dank gilt Andreas Renner, Ralf Koeppe und dem Team der Steinbeis Augsburg Business School für die Einladung und die Top Vorbereitung!

