Kreislaufwirtschaft im Umbruch: KI, Konsolidierung und resiliente Wertschöpfungsketten
- 30. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Die Kreislaufwirtschaft befindet sich in einem dramatischen Umbruch.
Während überkommene Geschäftsmodelle havarieren und aufgrund sich verändernder Marktparameter nicht mehr funktionieren, pushen exogene Markttreiber, wie zum Beispiel #KI gestützte Analyse- und Testmethoden, bereits führende Geschäftsmodelle auf das nächste Level.
Einblicke von den Leitmessen
Die zum Teil kontroversen Diskussionen und vertraulichen Gespräche auf den beiden größten Leitmessen, der Plastics Recycling Show Europe in Amsterdam und der IFAT in München in der letzten Woche, gaben hierzu Einblicke in „The rise and fall of the european circular economy". Sie bestätigten die Einschätzungen und Empfehlungen von Plastics Recyclers Europe.
Es geht nicht mehr nur um die neueste Anlagentechnologie, dies wird von Top-Kunden inzwischen vorausgesetzt. Es geht vielmehr darum, die Bedürfnisse der Kunden zu verstehen, Lösungen und Produkte im Sinne von Design for Recycling mitzuentwickeln sowie hochwertiges Feedstock-Sourcing und operative Exzellenz sicherzustellen. Die Realität im Recycling ist heute geprägt von Down-Cycling, Fehlinvestments am Markt vorbei und der Hoffnung, dass die Recycling-Quoten doch endlich „greifen mögen". Kurzfristige Ölpreisschocks mögen einen Moment Entlastung in der P&L geben. Aber echte Wirtschaftlichkeit muss ohne Regulierung und Subventionen funktionieren und nachhaltig Wert generieren. De facto verlieren wir im Moment die strukturelle Basis einer Zukunftsindustrie.
Resiliente Wertschöpfungsketten bei RCS
Ich bin stolz darauf, mit der RCS Rohstoffverwertung GmbH, einem der führenden deutschen Familienunternehmen in der Kreislaufwirtschaft, bei der Schaffung resilienter Wertschöpfungsketten unterstützen zu dürfen. Neben der permanenten Absicherung von qualitativ hochwertigem Feedstock in diversen Stoffströmen gilt es, die Marktstellung durch Investitionen in modernste Anlagentechnologien und Kapazitätserweiterungen sowie strategische Partnerschaften horizontal weiter auszubauen und die eigenen Kreisläufe durch starke Partnerschaften und strategisches M&A konsequent auszubauen und zu schließen.
Dass dies eindrucksvoll funktionieren kann, zeigt jüngst die erfolgreiche Übernahme und Integration des Preform-Herstellers Rawoplast durch die RCS-Gruppe. So ist es nicht nur gelungen, den Fortbestand eines angestammten Produktionsunternehmens sicherzustellen und damit Produktion und Arbeitsplätze in Deutschland zu halten, sondern auch die Versorgungssicherheit großer Brandowner jederzeit zu gewährleisten und bestehende Handelsbeziehungen weiter zu stärken, trotz geopolitischer Verwerfungen auf den Rohstoffmärkten und der Disruption globaler Lieferketten. Die RCS liefert und steht zu ihren Partnern, Kunden und Mitarbeitern, egal in welcher Marktphase.
Und am Horizont zeichnen sich bereits neue Partnerschaften und Transaktionen ab.
Bei weiterführendem Interesse zu Kooperationen und Verkaufsabsichten bitte PM an mich.

