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Insights

Industrielle Single Family Offices: Bewährungsprobe im aktuellen M&A-Umfeld

  • 1. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Wöchentlich, ja fast täglich erreichen uns Hiobsbotschaften über Arbeitskampf, massenhaften Stellenabbau und immer mehr Unternehmensinsolvenzen in der deutschen Wirtschaft, vor allem auch im Mittelstand, unserem industriellen „Backbone".


Doch wie performen eigentlich #SingleFamilyOffices mit Beteiligungsansatz im aktuellen Umfeld? Wie sieht deren Strategie aus? Wer verdient dort überhaupt noch Geld?

Darüber liest man erstaunlich wenig, die betroffenen Family Offices halten sich bedeckt. Anders als im #PrivateEquity Umfeld, wo in vielen Portfolios zunehmend Stress zu beobachten ist.


Ein positiv besetzter Begriff mit ersten Rissen

Nach wie vor ist der Begriff „Single Family Office" positiv konnotiert. Für viele gelten sie als die nächste Entwicklungsstufe des #Familienunternehmertums, und vieles spricht tatsächlich für ein erfolgreiches Geschäftsmodell neben oder nach dem Verkauf des klassischen Familienunternehmens. Bei genauerer Betrachtung zeigen sich jedoch bereits erste Risse in der Fassade.


Was die Zahlen zeigen

Um zentrale Fragen nach der strategischen Ausrichtung im aktuell äußerst herausfordernden Umfeld zu beantworten und zu ermitteln, wer im Beteiligungsgeschäft überhaupt noch Geld verdient, haben wir uns das mit Hilfe des innovativen M&A-KI-Tools von StrategyBridge genauer angeschaut. Die Zahlen zeichnen ein differenziertes, teilweise auch erschreckendes Bild.


Bis 2021 weisen Single Family Offices mit Beteiligungsansatz überwiegend noch eine deutlich positive Cash-Generierung auf, begünstigt von niedrigen Finanzierungskonditionen, wettbewerbsfähigen Energiekosten und stabilen Geschäftsmodellen in den Beteiligungsunternehmen. Die Konjunktur lief vermeintlich noch. Seit 2022 häufen sich jedoch die Krisen und setzen die Geschäftsmodelle teilweise stark unter Druck. In vielen Fällen ist massiver Cash-Burn zu beobachten. Die Erosion des Beteiligungsportfolios führt im schlimmsten Fall zur Kernschmelze des #FamilyEquity Kapitalstocks.


Wir sehen jedoch auch einige wenige Fälle, in denen Family Offices trotz multipler Krisen Jahr für Jahr stark wachsen, Cash generieren und aktuell zu sehr günstigen Konditionen sogar Beteiligungen zukaufen, ihre Geschäftsmodelle also arrondieren, Nischen konsolidieren und Kreisläufe schließen.


Uns stellt sich daher die Frage, ob und unter welchen Kontextfaktoren das Geschäftsmodell „industrielles Single Family Office" im gegenwärtigen Kontext in Deutschland noch eine Zukunft hat.


Mehr dazu im vollständigen Beitrag

Die Ursachen für die Krisen und potenzielle Lösungsansätze zur #Geschäftsmodelltransformation „Single Family Office", auch mittels #KI, beleuchten wir ausführlich in der aktuellen Ausgabe der M&A REVIEW in unserem Beitrag „Industrielle Single-Family-Offices: Bewährungsprobe im aktuellen M&A-Umfeld".


Herzlichen Dank an Carolin Reiter und Stefan Gerhard Schneider für ihre freundliche Unterstützung und die Veröffentlichung.



Bei Interesse an weiteren Insights gerne eine Nachricht an mich.

 
 

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